Zweiter Standort Ordination

Der zweite Standort ist die teuerste Art, ein Auslastungsproblem zu lösen — vor allem dann, wenn gar keines vorliegt. Er verdoppelt Miete, Personal, Technik und Organisationsaufwand, halbiert aber nicht die Arbeit, weil Sie nicht an zwei Orten gleichzeitig sein können. Was sich verdoppelt, sind die Fixkosten. Was sich nicht automatisch verdoppelt, ist der Ertrag.

Das heißt nicht, dass ein zweiter Standort grundsätzlich falsch wäre. Es gibt Ordinationen, für die er der logische nächste Schritt ist. Aber die Bedingungen, unter denen er trägt, lassen sich vorher benennen — und sie lassen sich vorher prüfen. Die meisten Projekte scheitern nicht an der Umsetzung, sondern daran, dass zwei oder drei dieser Bedingungen bei der Entscheidung nicht erfüllt waren und man es sich schöngerechnet hat.

Dieser Beitrag richtet sich an bestehende Ordinationen. Er beschreibt die Voraussetzungen, rechnet die Fixkostenlast mit aktuellen Wiener Werten durch und benennt die Alternativen, die oft dasselbe leisten und weniger kosten.

Die fünf Voraussetzungen

Ein zweiter Standort trägt, wenn alle fünf der folgenden Punkte erfüllt sind. Nicht drei von fünf. Alle fünf — weil jeder einzelne, der fehlt, die Kosten nicht reduziert, aber den Ertrag gefährdet.

1. Der erste Standort läuft strukturell an der Kapazitätsgrenze

Strukturell heißt: dauerhaft, über mehrere Quartale, unabhängig von saisonalen Spitzen. Eine Ordination, die im Jänner voll ist und im Juli halbleer, hat kein Kapazitäts-, sondern ein Verteilungsproblem. Prüfen Sie die Auslastung über mindestens vier bis sechs Quartale, getrennt nach Wochentagen und Tageszeiten. Wenn Dienstagvormittag überläuft und Donnerstagnachmittag Lücken hat, ist die Antwort Terminsteuerung, nicht Bauleistung.

2. Die Nachfrage kommt geografisch aus einem zweiten Einzugsgebiet

Das ist die eigentliche Rechtfertigung eines zweiten Standorts: Es gibt Patientinnen und Patienten, die aus Entfernungsgründen nicht zu Ihnen kommen, und dieses Gebiet ist groß genug für eigene Fixkosten. Prüfbar ist das über die Postleitzahlenverteilung Ihres Bestands, Absagequoten und Anfragen, die nie zu Terminen werden. Ein Standort drei U-Bahn-Stationen vom ersten entfernt erschließt kein neues Gebiet, sondern verteilt denselben Bestand auf doppelte Kosten. Die Methodik entspricht der Standortanalyse Schritt für Schritt, nur mit Ihren eigenen Bestandsdaten.

3. Es gibt eine Person, die den zweiten Standort führen kann

Hier scheitern die meisten Projekte. Sie können nicht an zwei Orten sein, und ein Standort, der nur an zwei halben Tagen besetzt ist, trägt seine Fixkosten in aller Regel nicht — die Miete läuft an sieben Tagen, die Assistenz ist angestellt, die Software ist lizenziert. Es braucht eine zweite ärztliche Person, die vorher feststeht, nicht eine, die man nach der Anmietung sucht. Ob sie angestellt oder als Gesellschafterin eingebunden wird, ist die Rechtsformfrage aus dem Beitrag zu Ärztezentrum oder Einzelordination.

4. Die Fixkosten sind aus dem Cashflow des ersten Standorts finanzierbar

Nicht aus der erwarteten Auslastung des zweiten. Ein neuer Standort braucht mehrere Quartale bis zur Tragfähigkeit, und in dieser Zeit muss jemand die laufenden Kosten zahlen. Erwirtschaftet der erste Standort diesen Puffer nicht, finanzieren Sie die Anlaufphase über Kredit — bei rund 3,7 bis 3,9 % p. a. für Unternehmenskredite bis 1 Mio. EUR laut OeNB-Neugeschäftsstatistik Juli 2026. Machbar, aber es erhöht das Risiko genau dann, wenn die Prognose ohnehin unsicher ist.

5. Keine billigere Maßnahme leistet dasselbe

Erweiterte Öffnungszeiten, konsequente Terminsteuerung, mehr Delegation an qualifizierte Assistenz oder ein zusätzlicher Behandlungsraum am bestehenden Standort kosten einen Bruchteil und sind in Wochen statt Monaten umsetzbar. Wer diese Optionen nicht durchgerechnet hat, hat die Entscheidung für den zweiten Standort nicht getroffen, sondern übersprungen.

Was ein zweiter Standort tatsächlich kostet

Die folgende Überschlagsrechnung ist eine eigene Rechnung auf Basis Wiener Marktwerte. Sie soll die Größenordnung greifbar machen, nicht Ihre Kalkulation ersetzen.

Angenommen wird eine kleine Zweitordination mit 100 m². Bei einer typischen Wiener Ordinationsmiete von 14 EUR/m² netto im Monat (Angebotsdaten Stand 22.09.2026, Bandbreite 10 bis 16 EUR/m²) sind das 16.800 EUR im Jahr. Weil ärztliche Umsätze nach § 6 Abs 1 Z 19 UStG unecht befreit sind und kein Vorsteuerabzug besteht, kommen 20 % Umsatzsteuer als echter Kostenfaktor dazu: rund 20.200 EUR. In einem neuen Ordinationszentrum mit 20 bis 23 EUR/m² wären es etwa 33.000 bis 38.000 EUR.

Dazu eine Vollzeit-Ordinationsassistenz. Bei 2.300 EUR brutto monatlich, 14 Bezügen und Lohnnebenkosten von rund 29,6 % auf Dienstgeberseite ergeben sich rund 41.700 EUR Personalgesamtkosten pro Jahr. Der Bruttowert ist eine Annahme innerhalb der am Markt genannten Bandbreite; die Wiener Euro-Tabelle des Kollektivvertrags 2026 ist online nicht abrufbar, und die Marktangaben für Wien streuen zwischen rund 2.305 EUR und 2.500 bis 3.500 EUR.

Technik kommt hinzu: der e-card-Anschluss mit rund 100 EUR im Monat plus Lesegerät, Router und Einrichtung, derzeit ohne Förderung, sowie Ordinationssoftware ab 93,10 EUR netto monatlich im Cloud-Modell bei Jahreszahlung.

PositionAnsatzJahreskosten
Miete 100 m² inkl. 20 % USt14 EUR/m² nettorund 20.200 EUR
Ordinationsassistenz Vollzeit2.300 EUR brutto × 14 × 1,296rund 41.700 EUR
e-card-Anschlussrund 100 EUR/Monatrund 1.200 EUR
Ordinationssoftware Cloudab 93,10 EUR/Monat nettorund 1.100 EUR
Summe laufendohne Betriebskosten, Versicherung, Reinigungrund 64.000 EUR
Adaptierung einmalig800 bis 2.000 EUR/m² netto80.000 bis 200.000 EUR

Rund 64.000 EUR laufende Fixkosten im Jahr, bevor ein Gerät gekauft oder eine einzige ärztliche Stunde geleistet wurde. Dazu eine einmalige Adaptierung, die sich nach allgemeinen Wiener Bau-Richtwerten 2026 zwischen 800 und 2.000 EUR/m² netto bewegt und bei medizinischer Vollausstattung nach Erfahrungswerten eher am oberen Rand und darüber liegt.

Diese Summe muss der zweite Standort zusätzlich erwirtschaften. Zur Einordnung der Ertragsseite: Das Durchschnittshonorar einer Erstordination liegt laut Wahlarzt-Kosten-Report 2026 (Erhebung 11/2025 bis 02/2026, 1.590 Datensätze) in der Allgemeinmedizin bei 108 EUR, in der Orthopädie bei 178 EUR, in der Inneren Medizin bei 181 EUR. Rechnen Sie aus, wie vielen zusätzlichen Erstordinationen 64.000 EUR entsprechen — und ob dieses Volumen im zweiten Einzugsgebiet realistisch ist.

Der Personalengpass: nicht kurzfristig lösbar

Auch wenn alle anderen Bedingungen stimmen, scheitert der Zeitplan häufig am Personal. Die Ausbildung zur Ordinationsassistenz umfasst nach dem Medizinische Assistenzberufe-Gesetz mindestens 650 Stunden, davon ein Basismodul mit 120 Stunden, und mindestens die Hälfte praktische Ausbildung. In Wien kostet der Lehrgang der Ärztekammer 3.950 EUR und endet mit einer kommissionellen Prüfung vor der Landessanitätsdirektion.

Entscheidend ist der Rhythmus: Der nächste Wiener Kurs startet erst im Frühjahr 2027. Und der Zugang setzt ein aufrechtes Dienstverhältnis als Ordinationsassistenz in Ausbildung voraus. Wer also keine fertig ausgebildete Kraft findet, muss jemanden einstellen und über die Ausbildungszeit mitfinanzieren — bei laufendem Gehalt und ohne volle Einsetzbarkeit. Die AMS-Mangelberufsliste 2026 umfasst über 100 Berufe und damit den höchsten Stand seit ihrem Bestehen, Gesundheitsberufe sind prominent vertreten. Personal für einen zweiten Standort ist unter diesen Bedingungen keine Frage von Wochen.

Daraus folgt eine Reihenfolge: Klären Sie die Personalfrage vor der Anmietung. Ein angemieteter Standort ohne Assistenz kostet ab dem ersten Tag und bringt nichts. Wie sich Personal gewinnen und halten lässt, steht im Beitrag zu Mitarbeitenden gewinnen und halten.

Die Ampel: Signale richtig lesen

SignalSpricht für einen zweiten StandortSpricht dagegen
AuslastungÜber vier bis sechs Quartale durchgehend an der Grenze, auch in schwachen MonatenSpitzen im Winter, Lücken im Sommer; einzelne Tageszeiten überlaufen, andere leer
Herkunft der NachfrageKlar abgrenzbares zweites Einzugsgebiet mit eigener AnfahrtslogikAnfragen stammen aus demselben Gebiet; der zweite Standort liegt im Einzugsgebiet des ersten
Ärztliche BesetzungEine konkrete Person steht fest und hat zugesagtDie Besetzung soll nach der Anmietung geklärt werden; geplant sind zwei halbe Tage pro Woche
PersonalFertig ausgebildete Assistenz vorhanden oder vertraglich gesichertKeine Kraft in Sicht; der nächste Wiener Ausbildungskurs startet erst im Frühjahr 2027
FinanzierungRund 64.000 EUR laufende Fixkosten plus Adaptierung sind aus dem Cashflow des ersten Standorts tragbarDie Anlaufphase soll aus den erwarteten Erlösen des zweiten Standorts finanziert werden
AlternativenÖffnungszeiten, Terminsteuerung, Delegation und ein zusätzlicher Raum sind durchgerechnet und ausgeschöpftEine dieser Maßnahmen wurde nie ernsthaft geprüft
WartelisteWartezeit bleibt trotz strukturierter Terminvergabe und angepasster Honorare hochDie Warteliste ist nie bereinigt worden und enthält Mehrfach- und Karteileichen

Rechtliche Rahmenbedingungen in Kürze

Zu klären sind die Zulässigkeit einer weiteren Ordinationsstätte im jeweiligen Fach und Vertragsverhältnis, die Ordinationseröffnungsanzeige an die Landesärztekammer für den neuen Standort und die Rechtsform, in der die zweite Ärztin eingebunden wird. Eine Gruppenpraxis ist die naheliegende Alternative zu zwei getrennt betriebenen Einzelordinationen, mit allen Konsequenzen für Haftung, Abrechnung und Ausstieg.

Dazu kommt, was an jedem Standort neu anfällt: Bauordnung und Barrierefreiheit, ein eigener e-card-Anschluss mit bis zu zwölf Wochen Installationsvorlauf sowie die Datenschutzorganisation mit getrennten Zugriffsrechten und Auftragsverarbeiterverträgen. Einzeln ist das lösbar, in Summe ergibt es Vorlaufzeit.

Die Fehlannahme: Die Warteliste ist lang, also brauche ich mehr Fläche

Eine lange Warteliste fühlt sich wie ein Kapazitätsproblem an und ist meist keines. Sie ist in den meisten Ordinationen ein Terminsteuerungs- und Preisproblem.

Terminsteuerung zuerst: Wartelisten wachsen, wenn Termine ohne Dringlichkeitslogik vergeben werden, Nichterscheinen folgenlos bleibt, Kontrolltermine so lang geplant werden wie Erstordinationen und niemand die Liste bereinigt. Eine ungepflegte Liste enthält regelmäßig Mehrfacheinträge, längst anderweitig versorgte Patientinnen und nie bestätigte Anfragen. Bereinigen Sie die Liste und messen Sie, was übrig bleibt, bevor Sie Fläche anmieten.

Dann der Preis: In einer Wahlarztordination ist die Nachfrage preissensibel, weil die tatsächliche Rückerstattung unter dem liegt, was Patientinnen erwarten. Die ÖGK erstattet 80 % jenes Betrags, den sie einem Vertragsarzt für dieselbe Leistung gezahlt hätte — nicht 80 % Ihrer Honorarnote. Gemessen an der realen Rechnung liegt die effektive Erstattung laut Wahlarzt-Kosten-Report 2026 oft nur bei 10 bis 20 %. Eine dauerhaft sehr lange Wartezeit deutet daher meist darauf hin, dass Ihr Honorar unter dem Marktniveau liegt. Eine Honoraranpassung kostet nichts und wirkt sofort, während ein zweiter Standort das Ergebnis zunächst verschlechtert.

In einer Kassenordination kommt hinzu: Das Honorarsystem kennt Limitierungen einzelner Positionen und Degression, also sinkende Vergütung je Fall ab definierten Fallzahlschwellen. Mehr Fälle bedeuten dort nicht linear mehr Erlös.

Die billigeren Wege zum selben Ziel

Vier Maßnahmen lösen ein echtes Auslastungsproblem regelmäßig günstiger. Erstens Öffnungszeiten: Eine zusätzliche Abendordination oder ein Samstagvormittag erschließt Patientinnen, die tagsüber nicht können, ohne neue Miete. Zweitens Terminsteuerung: Terminlängen nach Anlass, Erinnerungssysteme gegen Nichterscheinen und eine bereinigte Warteliste schaffen häufig zweistellige Prozentgewinne an nutzbarer Zeit.

Drittens Delegation: Was eine ausgebildete Ordinationsassistenz übernehmen darf, ist im Medizinische Assistenzberufe-Gesetz definiert — venöse Blutabnahme bei Erwachsenen, Kapillarblutabnahme, Point-of-Care-Testung, Vorbereitung von Injektionen und Instrumenten, Ordinationshygiene und Administration. Jede dieser Tätigkeiten, die Sie selbst erledigen, ist ärztliche Zeit zum Assistenzpreis. Viertens ein zusätzlicher Raum am bestehenden Standort: 15 bis 20 m² Adaptierung kosten nach Wiener Bau-Richtwerten 2026 einen Bruchteil einer zweiten Ordination und verursachen keine zweite Miete und keine zweite Organisationseinheit.

Diese Maßnahmen gehören geprüft, bevor der zweite Standort auf den Tisch kommt. Genau das ist Gegenstand der Praxisentwicklung: bestehende Strukturen so zu verbessern, dass eine Erweiterung entweder überflüssig wird oder auf belastbaren Zahlen steht. Wie das aussieht, zeigt die Fallstudie.

Häufige Fragen zum zweiten Ordinationsstandort

Ab welcher Auslastung ist ein zweiter Standort sinnvoll?

Eine Prozentschwelle gibt es nicht, weil sie von Fach, Honorarstruktur und Terminorganisation abhängt. Entscheidend ist, ob die Auslastung über vier bis sechs Quartale durchgehend an der Grenze liegt und nicht nur saisonal, und ob die Nachfrage aus einem zweiten, geografisch abgrenzbaren Einzugsgebiet kommt. Fehlt eine dieser beiden Bedingungen, ist ein zweiter Standort meist die teuerste verfügbare Lösung.

Was kostet ein zweiter Standort im Jahr?

Eine eigene Überschlagsrechnung für 100 m² in Wien ergibt rund 64.000 EUR laufende Fixkosten pro Jahr: etwa 20.200 EUR Miete inklusive Umsatzsteuer bei 14 EUR/m² netto, rund 41.700 EUR für eine Vollzeit-Ordinationsassistenz, rund 1.200 EUR für den e-card-Anschluss und rund 1.100 EUR für Ordinationssoftware. Hinzu kommen Betriebskosten, Versicherungen und eine einmalige Adaptierung von 800 bis 2.000 EUR/m² netto.

Warum ist Personal der kritische Engpass?

Die Ausbildung zur Ordinationsassistenz umfasst mindestens 650 Stunden, in Wien kostet der Lehrgang der Ärztekammer 3.950 EUR und setzt ein aufrechtes Dienstverhältnis als Ordinationsassistenz in Ausbildung voraus. Der nächste Wiener Kurs startet erst im Frühjahr 2027. Wer keine fertig ausgebildete Kraft findet, muss jemanden einstellen und über die Ausbildungszeit mitfinanzieren; kurzfristig ist Personal für einen zweiten Standort nicht beschaffbar.

Ist eine lange Warteliste ein Beleg für fehlende Kapazität?

Meist nicht. Wartelisten wachsen vor allem durch fehlende Dringlichkeitslogik, folgenloses Nichterscheinen, einheitliche Terminlängen und mangelnde Bereinigung. In Wahlarztordinationen kommt der Preis dazu: Eine dauerhaft sehr lange Wartezeit ist häufig ein Hinweis darauf, dass das Honorar unter dem Marktniveau liegt. Beide Ursachen lassen sich ohne zusätzliche Fläche beheben.

Kann ich den zweiten Standort nur an zwei Tagen pro Woche betreiben?

Technisch ja, wirtschaftlich selten. Miete, Assistenzgehalt, e-card-Anschluss und Software laufen unabhängig von der Öffnungsdauer weiter, sodass die Fixkosten auf wenige Ordinationsstunden umgelegt werden müssen. Ohne eine zweite ärztliche Person, die den Standort regelmäßig besetzt, trägt das Modell in der Regel nicht.

Ist eine Gruppenpraxis die bessere Alternative zum zweiten Standort?

Das hängt davon ab, ob Sie Fläche oder ärztliche Zeit brauchen. Wenn Ihnen ärztliche Kapazität fehlt und ein zweites Einzugsgebiet nicht belegbar ist, löst eine zusätzliche Ärztin am bestehenden Standort das Problem günstiger. Die Unterschiede zwischen Ordinationsgemeinschaft, Gruppenpraxis und Primärversorgungseinheit sind dabei erheblich und gehören vor der Entscheidung geklärt.

Der nächste Schritt

Beginnen Sie nicht mit der Standortsuche, sondern mit einer Auslastungsanalyse über mindestens vier Quartale: Termine nach Wochentag und Tageszeit, Nichterscheinensquote, Postleitzahlenverteilung des Bestands, bereinigte Warteliste. Diese vier Auswertungen sind aus Ihrer Ordinationssoftware in wenigen Stunden zu ziehen und beantworten drei der fünf Voraussetzungen.

Erst wenn diese Daten für eine Erweiterung sprechen, lohnt die vollständige Kostenrechnung des zweiten Standorts, inklusive Adaptierung, Umsatzsteuer und Anlaufphase. Für den Weg von der Bestandsanalyse zur Entscheidung ist die Praxisentwicklung der passende Rahmen; wenn Sie die Zahlen gemeinsam durchgehen wollen, erreichen Sie uns über das Kontaktformular.